Dres. Buchholz und Kollegen
Fachzahnärzte für Oralchirurgie
Zahnärzte Tätigkeitsschwerpunkt Endodontie
Praxisklinik, ambulanter OP

Zahnimplantate - für Ihr schönstes Lächeln
Die moderne Alternative zur herkömmlichen Zahnersatz, Lebensqualität auf solider Basis

Funktion und Ästhetik natürlicher Zähne
Unsere Zähne sind nicht nur lebensnotwendig zum Kauen, sondern auch ein wichtiges Element unseres harmonischen Gesichtsausdruckes und damit unserer persönlichen Ausstrahlung.
Individuelle Mimik und ein unbeschwertes Lachen werden maßgeblich vom Aussehen unserer Zähne geprägt.

Zahnverlust - herkömmliche Methoden und deren Nachteile
Verlorene Zähne können durch Brücken oder Prothesen ersetzt werden.
Bei Brücken muss hierbei gesunde Zahnsubstanz durch Beschleifen der Nachbarzähne geopfert werden. Ferner bildet sich der Kieferknochen im Bereich der verlorengegangenen Zähne im Laufe der Zeit zurück.
Prothesen führen ebenfalls zu Knochenschwund (Atrophie), weshalb sie immer wieder korrigiert werden müssen. Die Folge ist oft ein unbefriedigender Halt des Zahnersatzes, was die Lebensqualität stark beeinträchtigt.

Kauvermögen, Wohlbefinden, sogar das Selbstbewußtsein bzw. soziale Kontakte können gestört sein.

Zahnimplantate - die moderne Alternative zum herkömmlichen Zahnersatz
Zahnimplantate sind ein vollwertiger Ersatz für verloren gegangene Zähne und eine sichere Verankerung für festsitzenden oder herausnehmbaren Zahnersatz.
Implantate sind schraubenförmige Stützpfeiler, welche in den Knochen eingebracht werden und die natürliche Zahnwurzel ersetzen.
Sie sind aus reinem Titan hergestellt, einem absolut körperverträglichem Metall (bioinert), und verwachsen beim Einheilen fest mit dem umgebenden Knochen.
Implantate übertragen die natürliche Kaubelastung auf den Kieferknochen, wodurch sie den Knochenschwund im zahnlosen Kieferabschnitt verhindern.
Schon nach kurzer Zeit haben Implantatträger das Gefühl mit ihren eigenen Zähnen zu kauen, sprechen und lachen - der Gewinn an persönlicher Lebensqualität ist beträchtlich.
Weltweit sind bereits mehrere Millionen zufriedener Patienten mit Implantaten versorgt.

Implantatsysteme
In unserer Praxis kommen folgende Implantatsysteme zur Anwendung:

  • Branemark
  • NobelReplace
  • NobelActive
  • Straumann
  • Camlog

Abhängig von individuellen anatomischen Gegebenheiten und Wünschen des Patienten wird das entsprechende Implantatsystem ausgewählt.

Diese Systeme sind seit langem auf wissenschaftlicher Grundlage im Einsatz und unterliegen seit jeher in Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb striktesten Qualitätskontrollen.

Der Behandlungsablauf

Wer verlorene Zähne durch Implantate ersetzen will braucht Geduld und Zeit.
Zunächst wird die Krankengeschichte des Patienten erhoben, zusätzlich werden Modelle, Röntgenbilder und falls erforderlich eine Digitale Volumentomografie erstellt.
Die eigentliche Implantation erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung, bei längeren Eingriffen kann eine Analgosedierung oder Vollnarkose hilfreich sein.
Bei dem Eingriff wird die Schleimhaut über dem Kieferknochen eröffnet, das Implantatbett wird mit Spezialbohrern aufbereitet, das Implantat eingebracht und die Wunde vernäht.
Der Eingriff dauert selten länger als eine Stunde, anschließend kann es für einige Tage zu einer Schwellung kommen, die Fäden werden nach 8 bis 10 Tagen entfernt.
Nach einer Einheilungsphase von zwei bis sechs Monaten kann die prothetische Versorgung erfolgen

Individuelle Versorgung mit Implantaten

Grundsätzlich können Zahnimplantate einen einzelnen Zahn, mehrere Zähne oder sogar alle Zähne ersetzen.

  • Einzelzahnlücke:
    Fehlt ein Front-oder Seitenzahn kann er durch eine implantatgetragene Krone ersetzt werden. Herausnehmbare Teilprothesen oder Brücken sind nicht erforderlich, gesunde Nachbarzähne müssen nicht beschliffen werden.
  • Schaltlücke:
    Bei grösseren Lücken in einer Zahnreihe können Implantate als Stützpfeiler für festsitzenden Zahnersatz dienen. Herausnehmbarer Zahnersatz oder großspannige Brücken, welche eine ungünstige Prognose aufweisen sind nicht notwendig.
  • Freiendsituation:
    Fehlen mehrere Backenzähne am Ende einer Zahnreihe, bietet die Implantatversorgung eine Alternative zur herausnehmbaren Teilprothese. Die Anzahl der benötigten Implantate richtet sich nach der Größe der Lücke, nach der Belastung und nach anatomischen Gegebenheiten.
    Die Implantate sind sichere Stützpfeiler für eine festsitzende Brücke.
  • Zahnloser Kiefer:
    Auch im zahnlosen Kiefer bieten sich Implantate als Pfeiler für einen festsitzenden oder herausnehmbaren Zahnersatz an.

Festsitzender Zahnersatz kommt in Frage, wenn genügend Knochenmasse vorhanden und der Kieferkamm noch weitgehend intakt ist. Hierfür werden in der Regel im Oberkiefer vier bis acht Implantate und Unterkiefer vier bis sechs Implantate benötigt.

Alternativ zum festsitzenden Zahnersatz bietet sich auch eine implantat-getragene, abnehmbare Prothese an. Hierfür werden in der Regel im Oberkiefer vier bis sechs Implantate und im Unterkiefer zwei bis vier Implantate benötigt.

Knochenaufbau für schwierige Fälle

Der Erfolg einer Implantation hängt vor allem vom Knochen ab, der die künstliche Zahnwurzel aufnehmen soll.

Bei ungenügendem Knochenangebot kann der Kieferknochen in Breite und Höhe aufgebaut werden bzw. kann im Oberkieferseitenzahnbereich der Kieferhöhlenboden angehoben werden (Sinuslift). Hierbei können Eigenknochen und/oder Knochenersatzmaterialien zur Anwendung kommen.

Kleinere Knochendefizite können in der Regel gleichzeitig mit der Implantation aufgebaut werden. Hierbei werden Knochenspäne zum Auffüllen des Defizits aus der direkten Implantatumgebung gewonnen, und mit einer Schutzfolie (Membran) abgedeckt. Gegebenenfalls wird gleichzeitig ein Knochenersatzmaterial eingebracht.

Bei größeren Knochendefiziten muss zunächst in einer gesonderten Operation der fehlende Kieferknochen aufgebaut werden. Hierzu wird in der Regel Kieferknochen z. B. aus dem Kinn oder den hinteren Abschnitten des Oberkiefers und Unterkiefers entnommen. Hierbei kommen schonende Operationstechniken wie z.B. die Piezo Surgery Technik zur Anwendung.
Bei sehr großen Knochendefekten können Verpflanzungen etwa aus dem Beckenknochen nötig sein, welche unter Vollnarkose erfolgen.
Die verpflanzten Knochenstücke werden mit kleinen Schrauben am Kieferknochen befestigt und mit einer Membran abgedeckt. Der transplantierte Knochen muss zunächst für mehrere Monate einheilen bevor Implantate gesetzt werden können.

Schöne Zähne ein Leben lang

Implantate können ein Leben lang halten, sie zeigen sich auch nach über 10 Jahren in der Regel in perfektem Zustand.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen eine Erfolgsprognose im Unterkiefer von ca. 95% und im Oberkiefer von ca. 90% nach einem Jahrzehnt.
In seltenen Fällen kann es zu einem Implantatverlust kommen, welcher sich in der Regel während der Einheilphase ereignet. Geht ein Implantat in der Einheilphase verloren, wird es von uns kostenlos ersetzt.
Ist das Implantat im Kieferknochen eingeheilt, besteht bei gründlicher Pflege so gut wie keine Gefahr mehr.

Welche Kosten sind zu erwarten

Die Kosten einer Implantatversorgung hängen vom Einzelfall ab. Entscheidend sind die Zahl der Implantate und der Schwierigkeitsgrad des Eingriffes. Falls erforderlich kommen Kosten für ein Computertomogramm, den Knochenaufbau oder gegebenenfalls für die Vollnarkose dazu.
Neben diesen Beträgen fallen noch Kosten für den Zahnersatz (Kronen, Brücken, herausnehmbare Prothese) an.
Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Implantat-Versorgung in der Regel nicht. Private Versicherungen übernehmen meist ein Großteil der Kosten im Rahmen der abgeschlossenen Tarife.
Da jede Implantation eine ganz und gar individuelle, auf die speziellen Erfordernisse des Einzelfalles zugeschnittene Problemlösung darstellt, lassen sich keine allgemeingültigen Richtlinien für die Kosten nennen. Nach einem persönlichen Beratungsgespräch werden wir Ihnen einen individuellen Behandlungs-und Kostenplan anfertigen.

 

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